Grossbritannien will 51. Bundesstaat der USA werden
Als der Franzose Jean-Luc P. am heutigen Morgen aus dem Fenster seines Hauses am Hafen von Calais schaute, schien die Sonne, die Sicht war weit und er konnte die weißen Klippen von Dover in der Ferne – nicht mehr sehen. “Mon Dieu, wo’in ist England ‘ingekommen. Isch bin schoggiert! Sacre blue!”
Nach dem EU-Gipfel hatten sich die Briten an ihre große Seemannstradition erinnert und die Leinen los gemacht. So schipperte die Insel samt Inselvölkchen zu dem in des Engländers Augen besten Freund – den USA. Und weil auch der englische Regen bisher immer etwas genervt hat, machten die Insulaner nun Nägel mit Köpfen. Im Golf von Mexiko, in sonnigen Gefilden und einer bei Hurricans beliebten Region, haben die Briten nun Anker geworden und bei den USA politisches Asyl beantragt.Somit will man nicht nur der ungeliebten EU entfliehen, sondern auch Europa, dessen merkwürdige Völker man sowieso immer mit Misstrauen beäugt hat. Netter Nebeneffekt: man muss sich in “Good Old England” nicht mehr mit der Europameisterschaft rumschlagen, wo man in der Gruppe D aller Wahrscheinlichkeit ohnehin nur den dritten oder vierten Platz belegt hätte.
Kleiner Wermutstropfen: die Schotten sind stinksauer, den die wären ganz gern in Europa geblieben, hätten alternativ aber auch in Australien oder Neuseeland angedockt, wurden aber von den Engländern sozusagen in Sippenhaft genommen (wieder mal). Auch über einen Premierminister hat man nachgedacht. Im Gespräch ist unter anderem Karl-Theodor zu Guttenberg (schließlich stammt ja auch Prinz “Fettnapf” Philipp aus deutschem Adelshaus), der selbsternannter Experte für Alles und das Ganze ist.
“God shave the Queen!”





